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Bericht: Workshop 'Prekäre Bilder' / report: 'Pictures of Precarity' (dt., engl.)

Bericht: Workshop 'Prekäre Bilder' / report: 'Pictures of Precarity' (dt., engl.)

Am Sa., den 28.07.2007, gab es im Rahmen des Veranstaltungsprogramms einen Workshop mit Klaus Ronneberger zum Thema "Bilder der Prekarität", an dem ca. 25 Leute teilnahmen. Der erste Teil des workshops begann mit einem historischen Exkurs über die Bildproduktion der Arbeiterbewegung und setzte sich fort durch eine theoretische Annäherung an das Thema "Prekarität heute". Dabei ging es unter anderem um eine Analyse der in den Massenmedien dargestellten Figuren der Prekarität, die vor allem seit 2006 im mainstream als "abgehängtes Prekariat" oder "Generation Praktikum" verhandelt werden. Vor diesem Hintergrund wurde die Frage gestellt: Wie können Bilder der Prekarität heute aussehen?
Im zweiten Teil des workshops ging es um eine kritische Auseinandersetzung über Bilder, die im Rahmen der Euromayday-Paraden in Mailand, Hamburg, Barcelona, Kopenhagen, Tübingen, Paris und an vielen anderen Orten produziert wurden. Unter anderem wurde über das Problem diskutiert, wie es möglich ist, prägnante Bilder zu schaffen, ohne zu vereinheitlichen, wie es möglich, ist ein Label zu schaffen, in dem sich die Vielheit der Prekarität wiederfindet. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welches Gesicht die Kampagne "Mir reicht'... nicht!" bekommen soll.

Saturday, 28th of July a workshop with Klaus Ronneberger took place. Its topic was: "precarious pictures". The first part started with a historic excourse about pictures of the labour movement and went on approaching the topic "precarity today" theoretically. Here, constructed figures in the mainstream media, such as "volunteer- generation" or "abgehängtes Prekariat" occurring first in 2006, were analyzed. Against this background the following question was posed: How can precarious pictures look like today?
During the second part of the workshop a critical reception of pictures and trailers of the Euromayday-parades and actions was combined with the examination of the problem to produce pregnant pictures that do not unify the depicted at the same time. How can labels for a campaign like 'Enough is (not) enough!' be created in which the multitude of precarity retrieves itself?

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